
Zunächst einmal haben wir das schöne Wetter genutzt und ordentlich im Garten gewerkelt. Lilli in ihrem neuen Sandkasten und Lillis Papa an unserem neuen Gartenzaun. Schweren Herzens haben wir uns nun doch entschlossen einen Zaun zu bauen. Nicht das wir Zäune sonderlich schick finden (obwohl dieser hier ein wirklich schönes Exemplar ist) aber bei einem Kleinkind und einem Bachgrundstück sind sie irgendwie doch unumgägnlich *find*.
Am vergangenen Wochenende hatten wir schon einige junge Bäume am Bachufer gefällt um mehr Licht zu haben für unseren "lebenden Zaun".
Dieses Wochenende hat Tom dann die graden Stämme zersägt und als Zaunpfähle einbetoniert.... mit meinem Hinkebein konnte ich ihm da leider garnicht so viel bei helfen :-(.
Da wir soviele Stämme brig hatten ist für Lilli dann sogar noch ein kleiner Sandkasten entstanden *freu*.

Der Gartenzaun ist nun auch fast fertig *freu*, es fehlen nur noch die Weidensetzlige die zwischen die Schnüre geflochten werden sollen.

Lilli in ihrem neuen Sandkasten ;-)
Und ansonsten haben wir an diesem Wochenende die Ostaratage genossen und die Tag-und-Nachtgleiche gebührend begangen! Da das Wetter so wunderschön war haben wir richtig viel Zeit im Garten verbracht (nicht nur mit Werkeln !!).

Von meinen Eltern haben wir lustige kleine Schwimkerzen in bunten Eierschalen geschenkt bekommen. Gemeinsam mit einigen Narzissenblüten schwimmen sie nun in einer großen Schale auf dem Küchentisch und verbreiten Frühlingstimmung.

Am Samstag Morgen sind wir dann direkt nach dem Frühstück zu einer Quelle im
Königsforst gewandert um Ostrawasser zu holen. ... leider tröpfelte das Wasser nur ins Quellbecken, aber für eine halbe Flasche hat es dann doch gereicht. Genug um unseren Garten ein wenig mit Frühlingswasser zu inspiriern ...

... auf unserem Küchenaltar stehen diesen Frühling zwei Blumenkinder. Ein Nazissenmädchen und ein Schneeglöckchen, ein anderes Nazissenmädchen hat sich schon vor einiger Zeit auf den Weg nach Steinenbrück gemacht. -Das sind die ersten Blumenkinder die ich selber gemacht habe *stolz bin* Ich hatte schon vor einiger Weile die Idee es mal zu versuchen, es mir dann aber doch nie zugetraut. Doch sie sind richtig schön geworden so als Erstlingswerke find.
Eine gute Anleitung findet man bei der
Puppenkiste, allerdings habe ich bei der "Kleidung" dann doch improvisiert und kleine "Schürzenkleidchen" genäht.

Diese kleinen Frhlingwichtel hängen in unserem Osterstrauch. Eigendlich wollte ich ja auch noch so süße kleine Feen machen wie man sie bei "
Elfenzauber" bewundern kann. Aber irgendwie bin ich da dann doch nicht mehr dazu gekommen.
Statt dessen gab es aber jede Menge rote Eier - auf dem Foto sind die meisten leider schon aufgegessen *zwinker*

und endlich wieder leckeren Eierlikör ...

Denn der darf fehlen zu Ostara *find*.
Dieses Jahr habe ich endlich mal wieder welchen selber gemacht (die letzten beiden Jahre hätte sich der Aufwand einfach nicht gelohnt weil ich ihn ja sowieso nicht hätte trinken dürfen..)
Das
Eierlikörezept ist von der Oma einer Freundin:
Nimm 10 Eigelb und schlage diese mit einem Rührbesen schaumig. Dann lässt man nach und nach 200g Puderzucker einrieseln. Kräftig weiter rühren. Anschließend kommen etwa 300ml Sahne dazu. Wieder wird gerührt *zwinker* und zum Schluss rührt man 400ml Weinbrand unter. Das Rühren ist wirklich das A und O, denn nur so wird der Likör schön cremig. Also rühren und noch mehr rühren. Der Likör wird in Flaschen abgefüllt und muss dann im Kühlschrank 3 bis 4 Tage ziehen. *Prost*