... er ist fertig *juchuu*!!!
Gestern brachte der Postbote ein riesen Bündel Weidenruten, die wir vor Wochen schon bei
Manufaktum bestellt hatten. Nun rechtzeitig zum Neumond waren sie da.
Zum Glück (?!) hat Lilli uns heute morgen schon ganz zeitig geweckt so das wir alles geschafft haben. Denn wir wollten so gerne noch nach Buchforst zum Markt fahren. Dort ist alles sehr viel preiswerter als hier draußen im "fürnehmen" Hoffnungsthal. Jetzt in der Spargelzeit macht das durchaus schon mal einen Preisunterschied von mehr als 100% aus. Ein Kilo Spargel auf dem Markt in Hoffnungsthal kostet heute morgen stolze 10 Euro. Wir haben 3 Euro bezahlt (für recht dicken Spargel, dünneren gab es ab 4,50 Euro). Da lohnt sich hin und wieder die Fahrt in die Vorstadt *find*. Mitgebracht haben wir außerdem noch jede Menge Rhabarber und vor allem ganz frischen Fisch vom Fischman (letzteren könnten wir uns hier auf dem Markt auch nicht leisten).
Den restlich

en Vormittag und den ganzen Nachmittag habe ich dann an meinem Weidenzaun gesteckt, gebunden und geflochten. Das Ergebnis lässt sich sehen, finde ich. Und zum Schluss waren sogar noch genug Stecken übrig um ein kleines Weidentippi für Lilli zu bauen. (Ein Foto vom fertigen Zaun zeig ich aber erst wenn der Zaun "angegangen" ist, dann wird er wirklich richtig gut aussehen *lach*).
Und so macht man einen lebenden Zaun aus Weiden:
Das Prinzip ist relativ einfach. Wir haben (schon vor einigen Wochen) Zaunpfähle in ca. 2,50m Abstand gesetzt und diese mit grünem Gartendraht bespannt. Bei einer Höhe von etwa. 1m alle 30 cm = drei Bahnen.
Heute Morgen haben wir entlang des Zaunes eine etwa 20 cm breite und 30cm tiefe "Rinne" mit dem Spaten abgestochen. Die Erde darin aufgelockert und Kompost untergearbeitet. In die so vorbereitet Erde haben wir dann etwa 20cm tiefe Löcher gestochen.
Die Weidenstecken habe ich von oben durch den Draht "gewebt" und mit d

er Schnittstelle (an der zum Teil schon winzig kleine Wurzeln waren) nach unten in die Löcher gesteckt. Dann die Erde etwas festgedrückt. Jeden der Stecken habe ich an einer der Drahtbahnen festgebunden (damit der Zaun etwas formstabilier ist) und anschließend die Stecken oberhalb der letzten Drahtbahn mit den "Nachbarstecken" verwebt.
Die Weiden haben jeweils einen Abstand von etwa 10cm (eine Handbreit).
Zwischen durch habe ich den Zaun immer mal wieder intensiv gegossen. Feuchte Erde ist in den ersten Tagen sehr wichtig damit die Stecken gut wurzeln.
Das tolle an diesem Zaun ist, das er sich in den Garten einpasst und kein blöder "Fremdkörper" ist. Da er grün wird und lebendig ist. Ich mag Weiden sehr gerne und als Grenze zu einem Bach bietet sich die Weide mythologisch gesehen ja auch sehr an *find* .
Nicht zuletzt finde ich toll das er auch recht preiswert ist. Für ca. 20m Zaun haben wir insgesamt keine 100 Euro bezahlt. Ich bin eigendlich gar keine Freundinn von Zäunen, aber mit diesem hier kann ich mich arrangieren *lach* .
Zum Abendessen habe ich übrigens einen super leckeren
Kartoffel-Spargel-Salat mit Rauke improvisiert:
1 kg Spargel gekocht und in mundgerechte Stücke geschnitten
1 Pfund Kartoffeln in der Schale gekocht, gepellt und ebenfalls in mundgerechte Stücke geschnitten.
In einer Sauce aus: 1er geriebenen Knoblauchzehe, Saft einer halben Zitrone, eine handvoll Raukeblätter (klein gezupft) mit einem Becher Joghurt verrührt und mit Salz, Pfeffer und ein wenig Chillipulver abgeschmeckt.
Dazu passt sehr gut frisch gegrilltes und als Nachtisch, Rhabarberkompott mit Vanillepudding. *lecker*