Montag, 28. Februar 2011

Tulpen für die Fenster

... heute hat Lilli fleißig den Pinsel geschwungen und Tuplen für die Fenster bemalt, wir haben sie dann gemeinsam ausgeschnitten und mit Tesafilm in die  Fenster geklebt . Nun ist der Blick raus in den ewigen Regen nicht mehr eintönig grau sondern fröhlich bunt ;-)
Das hat dann sogar die Sonne neugierig gemacht, so das sie Nachmittags ihren Kopf zwischen den Wolken hervor gesteckt hat und wir mit Gummistiefeln und Matschhose los gezogen sind viele viele Pfützen zu finden um darin herum zu hüpfen :-)
Ja und ansonsten, warten wir auf unser Babboe .... *hibbel* und darauf das es bald auch auf der anderen Seite der Glasscheibe endlich richtig Frühling wird.

Sonntag, 27. Februar 2011

Die Entdeckung der Langsamkeit

eine wunderbar trubbeliges Wochenende liegt hinter uns. Gestern waren wir auf einer Geburtstagsfeier in Köln und heute haben sich liebe Freunde auf den Weg über die sieben Berge, hinaus zu uns aufs Land gemacht :-).
Richtig schön war es!!Schade das das Wochenende schon vorbei ist, ich würde zu gerne so weiter machen ;-).  Doch leider hat uns morgen der Alltag wieder ;-).

Vorher habe ich aber noch ein wunderbares Brotrezept für euch, was ich in der vergangen Woche gebacken habe.
Es ist das "langsamste" Brot was ich je gebacken habe. Es war für mich auch ein kleines Abenteuer und eine echte Übung in Sache Geduld :-). Aber das Warten hat sich gelohnt, denn das Ergebnis schmeckt wirklich einzigartig! Es ist ein kräftiges Roggenbrot, leicht säuerlich im Geschmack und mit einer starken Kümmelnote *schwärm*.
Wir haben es mit veg. Zwiebelschmalz gegessen und zu Erbseneintopf, allgemein  passt es sehr gut zu deftigen Gerichten, als Beilage zu Kohl oder Eintöpfen.
Ein richtig leckeres, deftiges Winterbrot :-)!!

Tschechoslowakisches Roggenbrot
(ja, an dem Namen merkt man das das Rezept aus einem älteren Kochbuch stammt *zwinker*) 
150g Sauerteigansatz
0,5l warmes Wasser
1Teel. Zucker
300g Roggenvollkornmehl
200g Roggenschrot
1Eßl. Salz
1Eßl. Zucker
1-2 Eßl Kümmel (den kann man sicherlich auch weglassen)
2 Teel. Stärke
Den Sauerteig mit 4 EßL warmen Wasser und 1 Teel. Zucker verrühren und 2 Teel. Roggenmehl zugeben.  Zugedeckt an einem warmen Ort am besten über Nacht (aber mindestens 10 Stunden) stehen lassen.
Dann 0,300l lauwarmes Wasser mit 150g Roggenschrot und 100g Roggenmehl zugeben. Gut verrühren und mit einer Folie abgedeckt, an einem warmen Ort mindestens 10 Stunden ziehen lassen.
Anschließend 200g Roggenmehl, 50g Roggenschrot, 0,200l Wasser, 1Eßl. Salz, 1 Eßl. Zucker und den Kümmel dazu geben, auf einer bemehlten Arbeitsfläche  gründlich durchkneten, zu einer Kugel formen und wieder mit einer Folie abdecken. Erneut 10 Stunden gehen lassen.
Nun den Teig zu einem Laib formen, oder noch besser in einen Gärkorb legen, wieder mit Folie abdecken und  noch eimal mindestens 1 Stunde besser länger gehen lassen.
Nun  den Ofen auf 200° Umluft vorheizen und die Stärke mit 2 Eßl heißem Wasser verrühren. Das Brot damit damit eingepinseln und 30 Minuten backen, heraus nehmen und erneut mit dem Stärkewasser bestreichen, dann die Hitze auf 180°reduzieren und das Brot noch eimal 20 Minuten backen.
Anschließend das heiße Brot in ein Tuch einschlagen und so auf einem Rost auskühlen lassen.
(Die Wassermenge bezieht sich auf selbst gemahlenes Vollkornmehl, bei anderem Mehl muss sie um etwa die Hälfte reduziert werde !!)


Lasst euch nicht von der "langen" Gehzeit abschrecken, ihr müsst ja nur warten und hin und wieder mal ein wenig rühren, den Rest macht der Teig alleine ;-). Es klingt also aufwendiger als es letztendlich ist.

Diese putzige rosarote Maus, ein wahres Origami-Wunderwerk, hat Lilli heute Mittag geschenkt bekommen.  Sie ist ganz stolz darauf und wollte ganz dringent das ich sie für den "Pjüter" (Computer) fotografiere damit der Opa sie dann dort auch sehen kann, weil wir ihn ja leider gestern nicht besuchen konnten.

Donnerstag, 24. Februar 2011

Ein neues Strickmöbel

ist bei mir eingezogen :-) Inspieriert von einem Artikel in der "Kraut und Rüben" hat der Nachbar meiner Eltern für mich und meine Mama diesen wunderbaren "Wollknäulständer" gebaut.
Gestern ist er bei mir eingezogen und heute bin ich schon total vernarrt in das gute Stück!! Endlich keine rollendes Knäul mehr (Kasimir ist sehr traurig *lach*) und praktischer transportieren lässt es sich zudem :-)



 Draußen vor der Türe ist passender weise auch wieder richtiges "Strickwetter", die Schneeglöckchen machen ihrem Namen heute alle ehre und der Himmel ist voller dicker schwerer Schneewolken *brr*.

Aber drinnen auf der Fensterbank ist schon Frühling.

Gestern hatten wir mit Eric die U5 eigendlich ist er gesund, aber er ist 7 Monate und wird nochmehr oder weniger voll gestillt, ein Unding wie der Kinderarzt findet *stöhn* ... und dann ist er auch noch klein (an der unteren Grenze der "Toleranzkurve") und zu leicht ("gerade aus der Kurve" um ein paar Millimeter heraus gefallen). Der Arzt wollte ihn nun jede Woche zum Wiegen sehen & Kalorien zu füttern *schimpf*.Ich habe mich geweigert, was soll denn so ein Blödsinn?!
Lustigerweise war Lilli  mit 7 Monaten genauso groß wie er, genau 65cm und hat mit 5850g sogar noch 120g weniger gewogen (voll gestillt habe ich sie glaube ich bis zum 8Monat). Bei ihr hat nie jemand auch nur angedeutet das sie zu leicht wäre. Nun ja, es gibt aber schließlich auch unterschiedliche "Normkurven" für Größe und Gewicht bei Jungen und Mädchen.
Da frag ich mich schon, wo liegt in dem Alter der Unterschied beim Körperbau ... Wie viel wiegen wohl die kleinen primären Geschlechtsmerkmale *zwinker* ....
Warum müssen wir eigendlich immer alle in Tabellen, Normen und Verallgemeinerungen passen? Wieso kann man den kleinen Kerl nicht einfach wachsen lassen wie er mag?! Und mein gesunder Mamaverstand sagt mir das er alles andere als "verhungert" ist.
Bin gespannt was aus meiner "Weigerung" wird,  gestern haben wir  ersteinmal "den Kompromiss" geschlossen beim nächsten Impfen in einem Monat nochmal zu schauen.

Dienstag, 22. Februar 2011

Ein eiskaltes Sonnenbad

Trotz eisiger Kälte, haben wir heute jeden Sonnenstrahlen genossen den wir kriegen konnten :-) und hier gab es davon wirklich viele!!. Der Haushalt ist fast ganz liegen geblieben und statt dessen waren wir draußen, sind über die Felder gelaufen und haben lange im Garten gespielt.
Lilli hat gestern vom Sohn einer Arbeitskollegin von Tom ein ferngesteuertes Auto "geerbt" und ist heute den ganzen Tag  über damit beschäftigt gewesen :-).   Es war schön sie so begeistert zu sehen, und *Schande über mein Haupt* ich wäre selber nie auf den Gedanken gekommen das sie an einem ferngesteuerten Auto so viel Freude haben könnte.
Selbst Eric war begeistert und schaute glucksend der großen Schwester zu :-).
Zum Abendessen gab es dann eine schnell gemachte Quiche und während diese im Ofen brutzelte habe ich die Motte in der Badewanne wieder "aufgetaut", denn es war wirklich heftig kalt draußen - trotz Sonne. Hoffendlich sind wir morgen nicht wieder alle krank *hoff*.
Die Quiche war aus einem fast leeren Kühlschrank improvisiert und doch so lecker, dass ich euch das Rezept direkt mal verrate:

Vegetarische Lauchquiche
75 g Butter
150g Mehl
etwas kaltes Wasser
4 Stangen Lauch
1 handvoll Sonnenblumenkerne
100ml Gemüsebrühe
2 Ei(er)
125ml Sahne
Salz und Pfeffer, Muskat und Kreuzkümmel
Aus der kalten Butter (klein geschnitten), dem Mehl und etwas Wasser rasch einen festen Mürbeteig kneten (geht mit der warmen Hand am besten).
Während der Teig im Kühlschrank ruht, den Lauch in Ringe schneiden und gut waschen. In etwas Butter an schwitzen und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Dann etwa 10Minunten dünnsten.
In der zwischen Zeit in einer Pfanne die Sonnenblumenkerne rösten. Und in einem Glas die Eier mit der Sahne verquirlen und kräftig würzen.
Dann den Teig ausrollen und in eine Springform oder Quicheform legen. An der Seite einen Rand stehen lassen.
Den Lauch abtropfen lassen und dann auf den Teig geben, die Sonnenblumenkeren oben drüber streuen und mit der Eiersahne begießen.
Bei 180° Umluft ca. 35 Minunten backen.

Montag, 21. Februar 2011

Salat-Körnchen

... eine ganz tolle Sache, auch besonders die Tochter ist begeistert von den Körnchen :-), die aus jedem (Winter)Salat, im handumdrehen, einen Traum machen .
Hinter dem Salatzauber verbergen sich eigendlich ganz simpel: fertig angeröstet Kerne die wir  nun in einem Glas mit Öl im Kühlschrank aufbewahren und löffelweise zu frischem Salat (Rohkost, aber auch Postelein und Feldsalat) geben, eventuell noch ein wenig Apfelessig dazu und fertig für den Tisch :-)!! Flott und genial!
Die Idee hat meine Mama von einer Freundin abgeschaut, die sie aus dem Hotel im Urlaub mitgebracht hatte.

Man braucht: eine fertig Saltkerne-Mischung (oder mischt selber nach Belieben Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Pinienkerne ect.), röstet sie trocken in einer Pfanne leicht an. Streut einen Teelöffel grobes Salz dazu und gibt alles in ein Glas, mit Öl (ich nehme Olivenöl) auffüllen und abkühlen lassen. Dann den Deckel  drauf und ab in den Kühlschrank.
Pro Person nehme ich ca. 1 Teel. in den Salat, aber das kann man natürlich auch varieren.
Fröhliches Schlemmen, wünscht die Dryade!!!

Samstag, 19. Februar 2011

Wunderschöne Tulpen

habe ich heute geschenkt bekommen!! Sie sehen so ganz anders aus als die "Standarttulpe" aus Holland, viel kleinere Blüten, irgendwie filigraner und fast schon elfenhaft.  Die Blüten sind ein wenig kleiner, die einzelen Blätter herzförmig. Total schön sind sie!! Kennt einer von euch vielleicht den Namen der Sorte?
Und genauso wunderbar wie die Blumen war auch unsere Nachmittag, denn wir hatten lange ersehnten lieben Besuch von der anderen Seite des Hollerweges (so nennen wir den Weg zwischen unserem neuen Wohnort und Beltanes Zuhause, weil man unterwegs an so vielen Hollunderbüschen vorbei kommt)
Den Mittag und Nachmittag haben wir in gemütlicher Runde verplauscht und sind zwischen durch sogar noch eine wenig über die windigen Felder gelaufen :-). Wunderbar wie der kalte Wind um uns herum geblasen ist. Die beiden Mädels wurden von Lillis Papa im Bollerwagen gezogen und hatten dabei auch einen riesen Spaß.

Nach dem Besuch ist eben auch der Gatte, über den Hollerweg zu seiner DSA-Runde aufgebrochen, die Mäuse schlafen im Moment tief und seelig:-) und so stehen die Zeichen gerade gut für einem gemütlichen "Dryaden-Vollmond-Abend " mit den neuen Lavendelschaf  :-)
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!!

Donnerstag, 17. Februar 2011

Wisst ihr ...

warum ich der Gartenarbeit dem Haushalt gegenüber den klaren Vorzug gebe?!
Weil der Garten mitarbeitet und nach einigen Stunden in der Erde sieht frau was sie getan hat und auch am nächsten Morgen sieht es noch gut aus und in ein paar Tagen stecken dann z.B. kleine grüne Keimlinge die Köpfe aus der Anzuchtschale :-). So macht Arbeit doch richtig Spaß :-)

Wohingegen der Haushalt passiv vor sich hin liegt, da wächst nichts von alleine weiter, allerhöchstes wächst neue Arbeit nach.  Zum Beispiel habe ich gestern 4 Ladungen Wäsche (unser Wochenration) gewaschen und getrocknet und noch während ich heute alles falte, bügele und in die Schränke räume sammelt sich in der Wäschetonne wieder ganz viel neue Wäsche, da fühlt man sich irgendwie fast schon wie  der Herr Sisyphus mit seinen Steinen ;-).

Da gelobe ich mir doch meinen Garten :-)!!!  Der zudem auch ohne Pflege im Moment echt hübsch anzuschauen ist, denn überall auf der Wiese unter dem Kirschbaum wachsen ganz viele Schneeglöckchen.

Dienstag, 15. Februar 2011

Die Schöne Else

oder auch Elsbeere genannt ist .... ???
Ja, was denkt ihr ist sie?
Ich muss zugeben bis heute Morgen war mir der Name noch kein Begriff und das obwohl ich eigendlich von mir behaupten mag mich in der Botanik ein wenig aus zukennen. Aber immer hin bin ich in guter Gesellschaft *lach*, laut Umfragen kennen die meisten Menschen diesen Baum nicht.
Gerade deshalb und natürlich auch weil sie vom Aussterben bedroht ist wurde sie zum Baum des Jahres 2011 gekürt.
Während ich mich durch das Falblatt der  Dr.-Silvius-Wodarz-Stiftung laß, drängte sich mir mal wieder die Frage auf, warum ausgerechnet ein so genialer Baum wie die Elsbeere so wenig bekannt und geschätzt ist?!
Es fängt schon bei dem Namen an: der Lateinische Name der  Elsbere Sorbus torminalis verrät viel über ihr Können: Torminalis= Bauchschmerzen. Die kleinen dunkelroten Beeren helfen gegen die Ruhr und andere Krankheiten im Magen-Darm-Bereich. Deswegen ist die Elsbeere auch unter dem Namen Ruhrbaum bekannt. Doch das Wissen über die heilende Wirkung der Beeren ist mit den Bäumen verschwunden.
Die Früchte der Elsbeere reifen zwischen Juli und September.  Pur genossen sollen sie süßlich-sauer schmecken und haben einen hohen VitaminC-Anteil. Die rot-braunen runden Beeren helfen nicht nur gegen Magenbeschwerden sondern lassen sich vielfach verwenden. Man kann sie zu Kompott, Marmelade, Gelee oder Fruchtsäften verarbeiten oder als Zutat für Schokolade, Konfekt, Käse, Kekse, Kuchen und Torten verwenden.
Auf der Pariser Weltausstellung (1900) wurde das Holz der Elsbeere zum schönsten Holz der Welt gekürt. Bis heute ist es eines der edelsten Hölzer der Welt und wird von Schreinern und Drechslern, aber auch von Musikinstrumentenbauern für seine hohe Belastbarkeit, Elastizität und Festigkeit sehr geschätzt.
Sie stellt keine besonderen Ansprüche an den Boden und könnte weit verbreitet sein. Als Jungpflanze verträgt die schöne Else viel Schatten. Erst in späteren Jahren liebt sie die Sonne.Die Elsbeere wird bis zu 300 Jahre alt und bis zu 30 Meter hoch.
Alles in allem schade das sie erst zum Baum des Jahres gekührt werden musste um mir über den Weg zu laufen.
Ich werde auf jeden Fall dieses Jahr die Augen aufhalten ob mir eines der wenig gewordenen Exemplare über den Weg läuft.
Und wenn ihr einen größeren Garten als ich habt, dann mögt ihr euch vielleicht ander Aktion "Deutschland pflanzt 1 Millionen Elsbeeren" beteiligen?!

Sonntag, 13. Februar 2011

Gemüsefrikadelle "Rosso"

Nach dem nach "ganz glücklich & entspannt" dann erst einmal "ganz krank" kam, sind wir heute alle wieder mehr oder weniger auf den Beinen und schauen gespannt in die nächste Woche, wo der Alltag uns wieder unter die Fittiche nehmen wird.

Zum mutmachen, gab es dann zum Abendessen rote Gemüsefrikadellen, mit einem etwas improvisieren Rezept (da ohne Eier, da dank der Lebensmittelskandale unsere Gemüsekiste letzte Woche ohne Eier hier ankam und wir uns die auf dem "heimatlichen Hof bei unserer "alten" Biobäuerin erstanden, erst einmal sparsam rationieren), und nun starten wir morgen frisch gestärkt und voller Energie in den Alltag!!


Gemüsefrikadelle "Rosso"
4 Kartoffeln
2 Möhren
1 große Rote Beete
2 große Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
Sonnenblumenkerne (etwa 1 Hand voll)
4 Eßl Sojamehl (oder statt dessen 2 Eier, so es welche gibt)
5 Eßl Haferflocken (oder auch mehr)
1 Eßl getr. Thymian
Salz und Pfeffer

Die Kartoffeln, die Möhren, die Zwiebeln und die Rote Beete (mit einer Küchemaschine) ganz fein reiben, so das fast schon ein Brei entsteht, alles gut miteinander vermengen und kurz etwas abtropfen lassen.
Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne (ohne Öl) kurz anrösten, das Sojamehl mit etwa 6 Eßl lauwarmen Wasser verrühren und kurz stehen lassen.
Dann das Sojagemisch unter das Gemüse rühren. Die Sonnenblumenkerne dazu geben und mit Thymian, Salz und Pfeffer kräftig würzen.
Nun soviel Haferflocken untermischen das eine feste Masse entsteht.
Alles zusammen mindesten 30 Minunten quellen lassen.
Dann kleine Frikadellen formen und in der Pfanne ca. 6 Minuiten ausbacken.
Dazu paßt sehr gut ein frischer Kräuterquark (unsere heutiger war mit Ruccolakresse) und (Feld)-Salat.

Mittwoch, 9. Februar 2011

Krasse Realitäten

... spricht dieser Film gelassen aus.
(Mehr Infos zum Film gibt es bei Arte.tv)




In Zeiten, in denen "ÖKO-Sein" immer mehr "hip" ist und selbst Autos mit "grüner Werbung" beworben werden, ausgerechnet in einer solchen Zeit wo "Recycling zum Livestile erhoben wurde", werden  diejenigen die sich wirklich für den Schutz der Umwelt und gegen die bedingungslose und endgültige Ausbeutung von Mutter Erde engergieren, von den Mächtigen kriminalisiert und wie Terroristen behandelt, ohne das sich jemand auf ihre Seite stellt.

23 Jahre Knast weil Mensch im Kampf gegen den Raubbau an Wäldern und den totalen Ausverkauf der Natur zwei LKW angezündet hat?!  Ok, das war ist Sachbeschädigung und somit "Gewalt gegen Besitz eines anderen" - damit  auch eine Straftat, aber wo ist da die Relation?! Jeder Kinderschänder kommt z.B.  mit weniger "davon". Ist uns unser ungestörter, totaler Konsum mehr wert als unser Kinder?
Wieso verschwindet eine Aktivistin für eine lustige, unkonventionelle Art ihre Meinung zu sagen, ohne das sie jemand oder irgend etwas verletzt hätte für mehr als 30 Tage in U-Haft?!
Und wie kann es sein das "bekannte Aktivisten" (oder solche Menschen die irgendwer als solche ausgemacht hat) schon einmal vorsorglich für ein paar Tage in Haft genommen werden wenn ein heikler Termin ansteht wie z.B. ein Castortransport.
Wo sind da Demokratie und unser Recht auf Meinungsfreiheit geblieben?
Deckt unsere Meinungsfreiheit nur noch die Erlaubnis ab  "grün zu Konsumieren", nicht aber gegen Missstände aktiv zu werden?
Da gibt es Menschen die sich mit ihrem Leben, ihren Körpern und ihren Seelen  zwischen die Maschinen der Mächtigen und die Natur stellen und anstelle sie zu unterstützen, sehen wir alle tatenlos zu wie sie "in die Mangel" genommen werden?!
Dabei wollen wir doch alle "zurück zur Natur", oder?!

Göttin, in unserer Welt geht etwas absolut den falschen Weg!!!

Dienstag, 8. Februar 2011

Kuckuk

 ... wollt ihr mal schauen was wir gerade so machen?
Alle hier  sind schwer damit beschäftigt, es sich gut gehen zu lassen :-)
Wir trödeln durch die Tage, machen große und kleine Spaziergänge, lesen jede Menge (Bilder-)Bücher, plantschen in der Badewanne, machen leckere Gesichtsmasken mit Schokolade und Quark, kuscheln mit dem Kater Kasimir, backen Brot und kochen uns gutes Essen, malen bunte Bilder mit extraviel Farben, spielen im Sandkasten und suchen die ersten Frühlingsblumen, haben lieben Besuch und besuchen liebe Freunde, lassen die Stricknadeln klimpern und am Wochenende habe ich seit langem mal wieder die Spindel kreisen lassen.
Heute Mittag gab es eine große Tasse Milchkaffe mit Frühlingssonne,draußen auf der Wiese zwischen Schneeglöckchen und Sandburgen :-) und später sind wir mit meiner Mama durch einen wunderbar kraftvollen Eichenhain gewandert den wir gestern hier in der Gegend entdeckt haben.



Ja wir lassen es uns so richtig gut gehen und tanken dabei jede Menge neue Kraft :-) und amten ganz tief durch !!
Sonnige Grüße von der Dryade

Freitag, 4. Februar 2011

Notbremse

Manchmal muss es vermutlich erst ganz schlimm kommen, bevor man merkt das es Zeit für die Notbremse wird.
Vor Jahren, als ich genau diese Notbremse schon einmal verpasst hatte, da hat mir eine Freundin eine dieser weisen Spruchkarten geschenkt, die mich seither begleitet:

"Wenn du im Dunkeln sitzt, dann hilft dir jammern nicht!
Aber du  hast die Wahl  dort wo du bist Licht zu machen
oder dorthin zu gehen wo Licht ist!"

Ich habe damals die Möglichkeit gewählt mein "altes Leben" und die Scherben in denen es lag zu verlassen und noch einmal neu anzufangen. Und in den letzten Jahren habe ich das Jammern relativ konsequent weniger werden lassen und bin immer wieder überrascht wie viel Energie durch eine positiveres Sicht der Dinge plötzlich frei wurde/wird.
Heute weiß ich für mich: trübsalblasen und Selbstmitleid sind echte Energiemonster und helfen mir absolut nicht weiter.

Der nächste Lernschritt steht aber noch an: Die "Notbremse ziehen" und hier wo ich bin "Licht zu machen". Dafür musste ich mir vor allem endlich  selber eingestehen das ich mich kurz vor einer endgültigen Grenze befindet und zum überleben mehr Energie brauche als ich durch "nicht Jammern" noch gewinnen könnte. Eine heftige Erkenntnis die ich so nicht wahr haben wollte.
Ein ebenso heftiger Schritt war es dann konsequenter Weise endlich den Mut  zu finden "Stop!" zu sagen, - auch auf die Gefahr hin, andere Menschen damit zu enttäuschen oder vor den Kopf zu stoßen.

Nach der ein oder anderen Grenzerfahung in den letzten Tagen habe ich es nun endlich geschafft und habe  nicht nur laut und deutlich "stop" gerufen, sondern mein Mann und ich haben anschließend direkt begonnen Verpflichtungen abzusagen und endlich wieder uns und unsere eigenen  Bedürfnisse ins Zentrum unseres Lebens zurück zurücken.
  
Begonnen haben wir ganz konkret mit der kommenden Woche, in der mein Man Urlaub hat und in der wir eigendlich weiter im Haus werklen wollten.
Aber stattdessen werden wir  nun eine Woche lang "unsere Wunden lecken" und uns um uns selber kümmern anstelle wie geplant das Badezimmer (in einem viel zu engen Terminplan) zu renovieren.   Denn was haben wir von einem neuen Bad wenn niemand mehr hier ist um es zu benutzen?!

In den letzten Wochen bin ich viel zu Weit über die Grenzen meiner Energie hinaus gegangen und habe mich selber weit hinaus und auf extrem dünnes Eis getrieben und es wurde höchste Zeit zurück zu kehren....  
Nun bin ich auf dem Weg "nach Hause" und jetzt wo es raus ist und nach der anfänglicher Angst vor dem "was wird dann passieren", macht sich  in mir die Erkenntnis breit, das es genau der einzig mögliche Weg ist!
Ich kann seit Wochen endlich wieder richtig tief atmen .....
Ein  guter Anfang!!

Dienstag, 1. Februar 2011

Imbolc 2011


Habt alle ein schönes Kerzenfest :-)

Wir sind dieses Jahr das Imbolcfest ein wenig ruhiger angegangen und  haben statt einem Familienritual einen Ausflug durch das Bergische Land gemacht. Dort hält der Frost die Welt noch fest in der Hand, deshalb habe ich es auch nicht über das Herz gebracht unseren Kirschbaum heute schon "wachzurüttel", soll er ruhig noch ein wenig schlummern der Gute ;-), aber den Schneeglöckchen, die ihr Haupt nun schon eine Weile ganz zögerlich durch die Wiese recken, denne habe ich dann doch schon mal zugeflüstert das es bald Frühling wird :-).

Eben habe ich noch einige Kerzen für das kommende Jahr verziert, die aber erst am nächsten Vollmond "aufgeladen" werden, ansonsten waren wir sehr faul heute und haben die Ruhe genutzt um ein klein wenig Kraft zu tanken.

Ich denke, den Tag lasse ich ebenso gemütlich ausklingen, draußen im winterlichen Garten haben wir Kerzen angezündet, das Licht bricht sich in den kleinen Eiskristallen und alles scheint zu funkeln.
Ich werde es mir nun  auch hier drinnen bei Kerzenschein und mit bunten Frühlingsblumen auf dem Tisch gemütlich machen und gehe mal in mich um zu schauen womit ich noch "schwanger gehe" und was darauf warten endlich aus seiner Winterstarre "geweckt zu werden".
Gute Nacht ihr Lieben!!